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Ausgemustertes Rettungsfahrzeug am Ziel angekommen

18.09.18

Im Juli sind Elias Ettlin und Marcel Leuenberger zur Mongolia Charity Rally 2018 gestartet. Ihr Rally-Wagen: Ein ausgemustertes Rettungsfahrzeug der Rettung St.Gallen. Das Fahrzeug sollte letztlich am Zielort, der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator, einer Hilfsorganisation zur Verfügung gestellt werden.

Regelmässig berichtete das Team während der knapp 15000 Kilometer langen Reise auf seinem Reiseblog www.grenzen-los.ch in Bild, Text und Video. Kürzlich durfte das Team schliesslich vermelden: Ziel erreicht! Das Rettungsfahrzeug konnte in gutem Zustand der Organisation GoHelp übergeben werden. Wie das gelb-blaue Fahrzeug für einen guten Zweck durch 18 Länder, drei Wüsten und über fünf Gebirge entlang der ehemaligen Seidenstrasse gereist ist, lässt sich eindrücklich auf dem Blog nachverfolgen.

Zahlen und Fakten neu illustriert

30.08.18

Statistiken zu führen und auszuwerten hilft den Verantwortlichen der Rettung St.Gallen, ihre Organisation laufend zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Die wichtigsten Zahlen werden auch auf der Website veröffentlicht.

Einige der Zahlen sind besonders aussagekräftig, andere völlig überraschend, zusammen geben sie einen spannenden Einblick in die Tätigkeit der Rettungsorganisation. Daher hat die Rettung St.Gallen dies Zahlen nun grafisch neu aufbereitet, um Ihnen einen guten Eindruck zu verschaffen. Sie finden die neue Statistik hier.

Erfolgreiche Betreuung des Gigathlon in Davos

06.07.18

Vom 29 Juni bis 1 Juli fand in der Region Arosa und Davos der diesjährige Gigathlon statt. 2500 Athleten nahmen in verschiedenen Teams die Herausforderung an. Beim aus fünf Disziplinen bestehenden Gigathlon müssen über mehrere Tage tägliche Distanzen von im Mittel 4 km Schwimmen, 100 km Rennrad, 50 km Mountainbike, 25 km Inlineskaten und 20 km Laufen zurückgelegt werden. Es gehen hier Einzelstarter (Single Man und Single Woman), Paare (Couple) oder fünfköpfige Mannschaften (Team of Five) an den Start.

Wie in den Jahren zuvor wurde der Event durch die Rettung St.Gallen medizinisch betreut. Drei  Rettungswagen,  ein Notarztzubringer, 2  ATV und drei First Responder Motorräder sicherten die Strecken ab.
Am Zentralort in Davos wurde über 48 Stunden eine Sanitätshilfsstelle betrieben.  Im Einsatz über die drei Tage waren 3 Notärzte, 12 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, 2 Transportsanitäter und 20 Samariter.

Die besondere Herausforderung dieses Jahr stellt die Überquerung des Strelapasses dar. Morgens wurde dieser im Rahmen des Trailruns überquert, Abends kamen die Athleten mit den Mountainbikes zurück nach Davos. Da die Gegend schwer zugänglich ist, erfolgte die Einrichtung eines 24 Stunden Sanitätspostens auf dem Pass. Wir konnten eine bestehende SAC Hütte nutzen und dort drei Mitarbeiter stationieren. Ausgerüstet mit einem Quad und dem entsprechenden medizinischen Material sicherten sie die Strecke in diesem Teilbereich ab.

Wie die Jahre zuvor war es für alle Einsatzkräfte ein tolles Erlebnis, Teil der Gigathlon-Familie sein zu können.  Die tollen Eindrücke und die dankbaren Athleten machen diesen Event zu einem besonderen Einsatz.

Ausgemustertes Rettungsfahrzeug auf langer Reise für einen guten Zweck

02.07.18

Die Mongola Charity Rally 2018 ist mit einem von der Rettung St.Gallen zur Verfügung gestellten und ausgemusterten Krankenwagen gestartet. Das Team rund um Elias Ettlin und Marcel Leuenberger hat sich von Bern aus auf den 14'726 Kilometer langen Weg gemacht. Ziel ist es, den Krankentransportwagen in Zentralasien einer Hilfsorganisation zur Verfügung zu stellen. Das Team wird sich von unterwegs immer wieder melden.

Marcel Leuenberger aus Ostermundigen nimmt am Mongolia Charity Rally 2018 teil. Mit einem Krankenwagen fährt er von Bern in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Dort übergibt er das Fahrzeug einem Hilfswerk. >>>Hier geht's direkt zum ganzen Artikel.

Erfolgreiche Rezertifizierung

19.04.18

Die Sanitätsnotrufzentrale 144 der Kantone St.Gallen, beider Appenzell und Glarus wurde durch die Experten beurteilt. Dabei stellten sie dieser ein gesamthaft gutes Qualitätsmanagement aus. Die SNZ 144 ist dadurch durch den Interverband für Rettungswesen erneut zertifiziert.

Zwei Experten des Interverbands fürs Rettungswesen besuchten im Februar die Sanitätsnotrufzentrale 144 (SG, AI, AR, GL). Dabei erhielten sie durch Vertreter der SNZ 144 und Leiter der Kantonalen Notrufzentrale Einblick in die KNZ und in deren Organisation und Strukturierung. Bei diesem ganztägigen Audit wurden die Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien nach einer vorgegebenen Liste beurteilt. Die Experten bescheinigen der SNZ 144 gesamthaft ein gutes Qualitätsmanagement. Erfolgskriterien waren die den Anforderungen entsprechenden personellen und strukturellen Voraussetzungen (Bau, Sicherheit, Kommunikation, Technik) sowie die standardisierten Abläufe. Die daraus resultierenden Ergebnisse "Angemessenheit der Mittel", "Beschwerdemanagement", "T-CPR", "Abfragesystem englisch und deutsch", "Auswertung von Über- und Untertriage", "richtiger Einsatzort" und "Zusatzinformationen" wurden als positiv bewertet. Es wird zwei Auflagen geben, welche innerhalb eines Jahres nachzuweisen sind. Dabei geht es um die konsequentere Nutzung des Abfragesystems und die zeitnahe Rückmeldung an die Mitarbeitenden über die Qualität ihrer Disposition.